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Osterwald-Rischkamp / Osterwald-Heide - die politischen Beratungen haben begonnen

Transparenzhinweis

Die Redaktion der Dorfzeitung besteht aus Osterwaldern, die heute den verschiedenen Ortschaften zugeordnet werden. Der Verfasser der nachfolgenden Zeilen als „Muss-Oldendorfer“ engagiert sich öffentlich für die Änderung der Ortschaften im Bereich Osterwald/Oldendorf. Auch als ehrenamtliche Zeitungsmacher sind wir stets darauf bedacht, objektiv zu berichten und bei kontroversen Themen alle Meinungen zu Wort kommen zu lassen. In diesem speziellen Fall haben wir dafür keine Lösung, da wir niemand finden werden, der zu 100 Prozent objektiv an das Thema herangehen kann. Wir bitte daher um Nachsicht, wenn die Berichterstattung an der ein oder anderen Stelle „durch die Brille eines Betroffenen“ erfolgt.

Das Wappen Osterwalds

Das bebaute Gebiet von der Heide im Westen bis zur Glashütte im Osten sowie von der Glashütte/Rischkamp im Süden bis zum Waldrand im Norden wird allgemein als das Dorf Osterwald wahrgenommen. So sieht man es auf Landkarten digital wie analog, so hält es die Müllabfuhr oder die Telekom. Aufgrund verschiedener politischer Entscheidungen in den vergangenen Jahrzehnten ist heute dieses Dorf in die Zuständigkeiten dreier Ortsräte aufgeteilt. Die Einwohner der Ortsbereiche an den südlichen Rändern sind nach der Hauptsatzung der Gemeinde Flecken Salzhemmendorf den Nachbarorten Oldendorf und Hemmendorf zugeordnet.


Im Sommer 2022 haben große Mehrheiten der Einwohner der Heide und des Süd-Rischkamps in einer Unterschriftenaktion den Gemeinderat aufgefordert, diese Zuordnung zu ändern, da sie auch im politischen Sinne Osterwalder sein wollen. Über eine solche Änderung kann der Gemeinderat nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz befinden. Diese Abstimmung soll am 05.10.2023 stattfinden. Vorher sind in die betroffenen Ortsräte anzuhören.


Beratung im Ortsrat Hemmendorf am 18.09.2023


Die formalen, öffentlichen Erörterungen begannen mit der Anhörung des Hemmendorfer Ortsrats unter der Leitung der Ortsbürgermeisterin Petra Haehnel. Ortsräte sind in dem Verfahren nicht abstimmungsberechtigt, sollen jedoch in beratender Funktion befragt werden.


Einige Einwohner der Heide unter den Zuschauern betonten die klare Mehrheitsmeinung der Einwohner bezüglich der politischen Zugehörigkeit zu Osterwald und kritisierten, dass ein Vermerk der Gemeindeverwaltung zur Ratsvorlage des Sachverhalt Unvollständig darstellt und missverstanden werden kann. „Die wenigen Nachbarn, die sich für einen Verbleib bei Hemmendorf aussprechen, kann ich jederzeit namentlich nennen“ stellte Marc Bruns als Initiator der Unterschriftensammlung im Sommer 2022 klar.


Für Unmut sorgte die Äußerung eines ehemaligen Ortsbürgermeisters, der sich unter den Besuchern der Sitzung befand. Er lehne den Wunsch vehement ab und verglich eine Änderung der Ortschaftsgrenzen mit der gewaltsamen Verschiebung von Grenzen durch den russischen Diktator Putin.


Die anschließenden Statements der drei Ortsratsmitglieder waren dann geprägt von unterschiedlichen Ansätzen. Zwei Abgeordnete betonten, die Interessen Hemmendorfs vertreten zu wollen und lehnen daher eine Neuordnung der Ortschaften ab. Hierbei schien insbesondere der Wegfall von Ortsratsmitteln, die auf der Basis von Einwohnerzahlen zugewiesen werden, eine zentrale Rolle zu spielen. Ortsbürgermeisterin Haehnel hingegen positionierte sich klar, wenn auch erkennbar schweren Herzens, für eine Änderung. Insbesondere aus vielen Gesprächen mit Menschen von der Heide wisse sie, dass deren Herzen für den Bergort schlagen.


aha

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